Ernährungs-Tagebuch

Ernährungs-Tagebuch

Heute geht es um einen Tipp, den ich selbst nicht geglaubt habe, bis ich in ausprobiert habe. Es geht um ein sogenanntes Ernährungs-Tagebuch. Ein Ernährungs-Tagebuch kann verschiedene Arten der Ausführung haben: Ein Notizbuch, eine App, ein Fotoalbum auf deinem Smartphone, und so weiter und so fort…

Was ist ein Ernährungs-Tagebuch?

Ein Ernährungs-Tagebuch ist ein „Tagebuch“ in dem du alle deine Mahlzeiten und Snacks einträgst. Das bedeutet: Du dokumentierst ganz genau was du isst. Am besten macht man immer ein Foto vom Essen, so sieht man auf den ersten Blick zum Einen was es ist und zum Anderen wie viel davon. Wenn du also etwas isst, mach vorher einfach mit deinem Smartphone ein schnelles Foto und schon ist die Sache erledigt. Eventuell findest du eine passende App wie beispielsweise DayOne, wo du ein Foto machen und gleich noch einen Text dazu schreiben kannst.

Was ist der Sinn dahinter?

Fakt ist, dass wir heutzutage viel zu unbewusst Sachen in uns hineinschaufeln. Es fängt schon in der Früh beim Frühstück mit dem Smartphone an und erstreckt sich über den ganzen Tag. Social Media, Fernsehen, im Web surfen – das alles sind Störfaktoren, die uns vom eigentlichen Essen ablenken. Dadurch essen wir erstens viel zu schnell und zweitens oftmals auch zu viel. Hier resultiert das Zweite oft aus dem Ersten.

Um nun ein wenig das Gefühl dafür zurückzugewinnen was und wieviel wir Essen, empfehle ich ein Ernährungs-Tagebuch zu führen. Dadurch nimmt man sich immerhin ein paar Sekunden Zeit um sich bewusst zu machen, was man gerade isst. Dadurch kann man oft schon im Vorhinein verhindern, dass man sich viel zu viel auf den Teller schaufelt. Außerdem empfehle ich, mindestens 20 Mal zu kauen (besser bis zu 30 Mal). Durch das öfter Kauen wird das Essen erstens für den Magen besser vorbereitet und zweitens dauert es länger bis der Teller leer ist. Und bekanntlich setzt das Sättigungsgefühl beim Menschen ja erst so ca 15-20 Minuten nach dem man tatsächlich „voll“ ist ein.

Wenn man das eine Zeit lang konsequent durchzieht, erlangt man endlich wieder das Bewusstsein zum Essen zurück. Dadurch nimmt man automatisch nur mehr so viel, wie der Körper braucht.

Erweitertes Ernährungs-Tagebuch

Man kann noch einen Schritt weitergehen und das gesamte Konzept auch auf das Einkaufen ausweiten. Denn wer kennt das nicht:

Man steht kurz vor der Kassa und auf einmal wird man schwach und kauft noch einen Energy-Drink, einen Schokoriegel und was weiß der Himmel was. Nun ist Selbstdisziplin gefragt um dieser Schwäche Herr zu werden.

Hier kommt das erweiterte Ernährungs-Tagebuch ins Spiel. Bevor du irgendetwas in den Einkaufswagen legst, mach einfach ein Foto davon. Dadurch gibst du deinem Gehirn etwas Zeit um nochmals über die Entscheidung nachzudenken. In vielen Fällen reicht es schon nur die Kamera App zu starten um das ungesunde Zeug wieder zurück ins Regal zu stellen. (Außerdem wirkt es an der Kassa meist etwas komisch auf andere Leute wenn man auf einmal alle Süßigkeiten der Reihe nach abfotografiert)

Konsequenz

Das ganze kann natürlich nur funktionieren, wenn du es konsequent durchziehst. Mit etwas Disziplin kannst du dann das Ergebnis schon bald beim wöchentlichen Messen bejubeln.

Hast du schon Erfahrungen mit Ernährungs-Tagebuch oder etwas ähnlichem gemacht? Oder hast du einen komplett anderen Weg gefunden? Lass es mich und die anderen Leser in den Kommentaren daran teilhaben 🙂

2 Kommentare zu “Ernährungs-Tagebuch

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